Statement zur Mitgliederversammlung und der Berichterstattung

Geschrieben am: 13. Oktober 2011 von
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Liebe Freunde eines modernen Sparkassen-Erzgebirgsstadions,

wir freuen uns sehr, dass im Umfeld des Vereins der Punkt Stadion auf die Tagesordnung gesetzt wurde. Landrat Frank Vogel hat schon einmal acht bis zehn Millionen Euro für eine Modernisierung versprochen. Wir haben dies aufmerksam registriert und werden unsererseits keinen Euro davon nach unten abrücken. Einige Dinge möchten wir aber korrigieren, die da falsch durch die Presse geistern.

Es ist klar, dass der Verein sich allein kein neues Stadion bauen kann. Das wissen wir schon allein deshalb, weil manche von uns in den Vereinsgremien oder als Sponsoren aktiv sind. Deshalb sehen wir den Landkreis als Träger des Vereins und Besitzer der Immobilie in der Pflicht.

Natürlich hat Landrat Frank Vogel recht, dass das neue Stadion für den Verein auch bezahlbar sein muss – nichts anderes fordern wir in unserer Position. Was als Tatsache aber komplett außer acht gelassen wird ist, dass auch das jetzige Stadion allein baubedingt sehr hohe Unterhaltskosten verursacht. Was das alles ist und was an Refinanzierung möglich sein könnte, steht in unserer Information.

Um nochmals allen Mißverständnissen zu begegnen: Wir setzen uns für ein neues Sparkassen-Erzgebirgsstadion ein! Das heißt aber ausdrücklich nicht, dass es morgen komplett gebaut werden muss. Sollte es eine langfristige Planung über die nächsten 15 Jahre geben, wie man das Stadion modernisieren kann, begrüßen wir dieses ausdrücklich. Gelungene Beispiele gibt es dafür genügend, zu nennen wären da nur St. Pauli oder Braunschweig. Womit Schluss sein muss ist aber dieses Stückwerk ohne langfristigen Plan – eine Erneuerung der Haupttribüne wird unabdingbar sein, wenn wir langfristig Profifußball im Erzgebirge sehen wollen.

Dazu mahnen wir an, dass sich externes Fachwissen geholt wird. Der Umgang mit der Erneuerung der Gegengerade oder auch der ” Wall of Fans” legt dringend nahe, dass wir erfahrenes Personal brauchen, welches mit Stadionbauten auch außerhalb von Aue umfangreiche Erfahrungen hat. Sollte es bereits Pläne für einen Umbau bzw. der Verwendung der avisierten acht bis zehn Millionen Euro geben, fordern wir, diese in der Öffentlichkeit vorzustellen und mit Sponsoren sowie Fans zu diskutieren.

Landrat Frank Vogel hat sich dafür ausgesprochen, nicht nur aus der Anonymität des Internets heraus zu kommunizieren. Das haben wir mit besonderer Freude wahrgenommen und werden zeitnah versuchen, einen gemeinsamen Termin, verbunden mit einer Stadionbesichtigung zu einem Spieltag, zu vereinbaren. Denn wir glauben, dass im VIP-Bereich des Stadions einige Sachen anders wahrgenommen werden als für einen Zuschauer, der im Block A/B steht.

Wir werden mit Sicherheit nicht akzeptieren, dass die zuständigen Stellen dieses Problem aussitzen, sondern weiter Druck in der Sache machen. Wir sind davon überzeugt, dass wir uns besser jetzt, aus einer komfortable Lage heraus, um ein neues Stadion bemühen sollten als zu warten, bis die DFL uns die rote Karte zeigt.


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