Ausschreibung für Generalplanung veröffentlicht

Geschrieben am: 18. Oktober 2013 von
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Am heutigen Morgen wurde die Ausschreibung für die Generalplanungleistungen der anstehenden Stadionmodernisierung veröffentlicht.

Interessierte Unternehmen haben bis zum 27.November Zeit ihre Unterlagen einzureichen. Aus dem Kreis der Interessenten werden 4 ausgewählt, die dann ihre jeweiligen Stadionmodelle erstellen werden.

Mit der Veröffentlichung dieser Ausschreibung ist ein großer Schritt in Richtung der Modernisierung getan. Auch wenn wir uns gewünscht hätten, dass dies eher efolgt wäre, so sind wir doch stolz auf das bisher Erreichte.

Jetzt heisst es weiterhin kritisch am Ball zu bleiben, damit im kommenden Jahr die Bauarbeiten beginnen können!!!


2 Responses to Ausschreibung für Generalplanung veröffentlicht

  1. Jurie had this to say about that:

    Stadion-Umbau: lila Tartanbahn vor dem Aus
    Bei der Neugestaltung der Spielstätte des FCE wäre die Laufanlage im Weg. Die Rückzahlung von Fördermitteln könnte da das kleinere Übel sein.

    Aue. Den Ball ins Spiel gebracht hatte Aues Stadtrat Christian Heydel (SPD/FBA). Bei der jüngsten Sitzung der Bürgervertreter hatte er lautstark den Zustand der Tartanbahn im Erzgebirgsstadion beklagt. Die Laufanlage sei derart beschädigt und heruntergekommen, da müsse dringend etwas geschehen.

    Einen Termin für die Runderneuerung konnte ihm Oberbürgermeister Heinrich Kohl (CDU) aber nicht in Aussicht stellen. Das Problem: Es ist völlig offen, ob die veilchenfarbene Tartanbahn den Umbau des Stadions überhaupt überleben wird. Dies stellt die bisherigen offiziellen Verlautbarungen zu dem Thema völlig auf den Kopf. Bislang galt die Laufanlage als gesetzt, weil sie 2004 mit erheblichen öffentlichen Zuschüssen errichtet wurde. “Wir müssten Millionen Euro an Fördermitteln zurückzahlen, wenn die Tartanbahn weg kommt”, wiederholte Kohl zuerst die bekannte Position. Um dann jedoch zu ergänzen: “Wenn die Tartanbahn bleibt, wird der Stadionbau erheblich teurer.”

    Wie man zu diesem Thema beim Eigentümer des Stadions – dem Erzgebirgskreis – steht, bleibt offen. Zurzeit seien alle Ansprechpartner im Urlaub, hieß es aus der Annaberger Behörde. Beim Hauptnutzer der Sportanlage hat man zur Tartanbahn jedoch eine eindeutige Meinung. “Es wäre das Allerbeste, wenn sie rauskommt”, sagte Geschäftsführer Michael Voigt. “Dann können wir mit den Anlagen näher an das Spielfeld heranrücken.” Fan-Trennung, Parkplätze … – da hänge ganz viel dran. Außerdem ist geplant, die Außenwand weiter nach innen zu verlegen. “Auch die Polizei drängt darauf”, ergänzte der Geschäftsführer. Zurzeit stehen viele Fans während der Heimspiele direkt neben der Bundesstraße Richtung Lößnitz und verfolgen die Partie von diesen kostenlosen Plätzen aus. Dies stellt ein Sicherheitsrisiko dar. “Da wäre im Bereich der Kurven ein Vorplatz sehr sinnvoll”, so Voigt. Wenn die Tartanbahn erhalten bleibt, fällt der Vorplatz weg – oder wird erheblich teurer.

    Allerdings hat der FC Erzgebirge nicht nur eine Fußball-, sondern auch eine Leichtathletikabteilung. Für diese wäre das Aus für die Bahn natürlich erst einmal ein herber Schlag. Doch Michael Voigt hat dafür eine Lösung parat. “Im Zusammenhang mit der Stadionsanierung soll ja auch ein Nachwuchszentrum errichtet werden.” Dort sei eine neue, normgerechte Bahn angedacht. Dies wäre außerdem noch aus anderen Gründen sinnvoll. Verschwindet die Tartanbahn, wäre davon der Schulsport betroffen. “Natürlich könnten wir auf andere Städte wie Schwarzenberg und Schneeberg ausweichen”, schätzt Oberbürgermeister Kohl ein. “Aber eine Sportstadt ohne eigene Laufbahn wäre ein Unding.”

    erschienen am 11.10.2013 ( Von Gunter Niehus )

  2. Jurie had this to say about that:

    Weg zum neuen Stadion bleibt hart und steinig
    Einen Tag nach dem 2:1-Sieg über den VfL Bochum hat es die Mitglieder-Versammlung des FC Erzgebirge Aue gegeben. Der Präsident räumte einen Verlust ein.

    Aue. Präsident Lothar Lässig hat gestern während der Mitgliederversammlung des FC Erzgebirge Aue die Anwesenden mit einer ernüchternden Erkenntnis konfrontiert. “Was ich bei meinem Amtsantritt befürchtet habe, ist leider eingetreten: Keinem kann man es recht machen”, so seine ersten Worte.

    Der 60-jährige Bockauer verdeutlichte anschließend den 234 stimmberechtigten Mitgliedern, die ins Vip-Zelt am Erzgebirgsstadion gekommen waren, welch Geschenk es für die Region darstellt, dass der FCE nun bereits neun Spielzeiten Mitglied der 2. Bundesliga ist, und wie schwer es die Veilchen haben, sich immer wieder gegen eine große Übermacht finanzstarker Vereine deutschlandweit zu behaupten. “Der Durchschnittsetat aller Zweitligavereine liegt bei 21,3 Millionen Euro, wir haben lediglich elf Millionen”, sagte Lässig, der einen Verlust von 149.000 Euro im abgelaufenen Geschäftsjahr einräumte, die Liquidität des Vereins aber als gesichert bezeichnete. Negativ wirke sich zum Beispiel der Rückgang der Zuschauerzahlen aus. Dadurch fehlten den Lila-Weißen rund 160.000 Euro an Einnahmen.

    Als positiv bewertete Lässig die Mitgliederentwicklung. Die Zahl hat sich in den vergangenen beiden Jahren verdoppelt und beträgt derzeit 2604. Einen Zuwachs auf nun 263 gab es auch bei den Sponsoren. Ebenfalls gut habe sich die Nachwuchsabteilung unter der Regie von Steffen Ziffert entwickelt. “Wir sind sehr gut aufgestellt und werden am Neubau eines Internats neben der Geschäftsstelle festhalten.”

    Zum Thema Stadionbau bat Leichtathletik-Trainerin Sylke Varga-Sandmann, im Interesse ihrer Abteilung nicht auf eine Tartanbahn zu verzichten. Darauf antwortete Lässig, dass er mit der Stadt Schwarzenberg Verbindung aufgenommen habe und die Auer die dortige Anlage nutzen können. In Sachen Stadion gab auch Andreas Stark vom Landratsamt Auskunft. Er erklärte, dass mit dem Neubau nicht vor 2015 begonnen werden kann. “Der Landkreis ist der öffentliche Auftraggeber. Es ist ein komplexes Regelwerk zu beachten.” Zu den 15 Millionen Euro aus dem Kreishaushalt sollen die Stadt Aue und der FCE jeweils eine Million dazugeben. “Es wird noch ein harter und steiniger Weg vor uns liegen”, erklärte Stark.

    Zudem wurde gestern Nachmittag eine wichtige Personalie geregelt. Der ehemalige Vorstandsvorsitzende der Erzgebirgssparkasse, Hans Perry, schied aus dem Aufsichtsrat des FCE aus. Das Amt übernimmt Perrys Nachfolger Roland Manz. Er wurde von den Mitgliedern mehrheitlich bestätigt. Als der Auer Traditionsverein vor zwei Jahren zahlungsunfähig war, hatte Perry maßgeblichen Anteil daran, dass durch eine Finanzspritze der Erzgebirgssparkasse eine Pleite abgewendet werden konnte.

    erschienen am 21.10.2013 ( Von Stefan Unger )

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